Unsere bisherigen Veranstaltungen

In den Jahren 2011, 2012 und 2013 konnten wir jeweils ein Fachsymposium Feldenkrais und Forschung veranstalten. Ziel jedes dieser Symposien war, Feldenkrais Practitioner, die an wissenschaftlichen Forschungen zu Feldenkrais-Themen oder verwandten Themen interessiert sind, die Begegnung und den fachlichen Austausch mit Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Bereichen zu ermöglichen.

Veranstaltungen 2011–2018

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Vortrag 2017: Keine Handlung ohne Raum

Keine Handlung ohne Raum

DR. THOMAS HASSA
Feldenkraislehrer und Facharzt für Neurologie

6. Juli 2017 18:00 h – Eintritt frei!

Theatersaal Hans-Sieber-Haus, Manzostraße 105, 80997 München

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Zum Inhalt

Jede unserer Bewegungen und jede unserer Handlungen finden im dreidimensionalen Raum statt. Das ist so selbstverständlich wie vertrackt. Damit wir uns in unserer Umwelt bewegen und in ihr agieren können, benötigen wir eine Vorstellung, ein Konzept vom Raum. Wie entsteht diese Vorstellung und wie ist sie in unserem Nervensystem verankert? Wie ist der Raum unseres Körpers und der Außenraum miteinander verbunden? Über welche Kanäle lernen wir den Raum wahrzunehmen? Kann eine veränderte Raumwahrnehmung unser Handeln beeinflussen?

Neben einem Abriss des neurowissenschaftlichen Forschungsstandes werden wir uns im Vortrag mit kleinen Übungen den Fragen annähern. Beispiele von neurologischen Erkrankungen können aufzeigen, dass einiges an der Raumwahrnehmung, das uns so vertraut und damit so verborgen ist, eben nicht selbstverständlich ist. Und wir werden der Frage nachgehen, wie dies alles unseren Feldenkrais-Unterricht beeinflussen kann.

Nach dem Vortrag wird Zeit für Fragen und Diskussion sein.

Über Dr. Thomas Hassa

Ausbildung zum Feldenkraislehrer bei Mia Segal 1996–1999 in Nimwegen/Holland. Vorträge zu Neurowissenschaft und Feldenkrais in Ausbildungen u.a. bei Eilat Almagor/Israel. Eigene Feldenkrais-Praxis in Radolfzell am Bodensee. 

Facharzt für Neurologie seit 1998. Über 17 Jahre ärztliche Tätigkeit in der neurologischen Rehabilitation, davon über acht Jahre als Oberarzt. Zusätzlich über zehn Jahre begleitende Forschung in der Neurowissenschaft mit entsprechenden internationalen Publikationen und Kongressvorträgen zu den Themen Neglect, Spiegelneuronensystem, Konversionsparesen.

Über den Veranstalter

Dieser Vortrag wird vom Förderverein für Feldenkrais und somatisches Lernen e.V. 
veranstaltet und steht allen Interessierten offen. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden werden aber gerne angenommen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Vortrag 2016: Wo ist ich und was macht es?

Einladung zum Vortrag

Wo ist ich und was macht es?

DR. THOMAS HASSA
Feldenkraislehrer und Facharzt für Neurologie

 

9. Juni 2016, 17:30 h – Eintritt frei!

Theatersaal Hans-Sieber-Haus
Manzostraße 105, 80997 München

 

wo ist ich und was macht es?

- Selbstgebrauch, Körperschema und der Rest der Welt -

Selbstgebrauch und Körperschema sind zentrale Konzepte in der Feldenkrais-Methode. Aber was bedeutet Selbstgebrauch? Welches Selbst ist es, das wir da gebrauchen? Welche Form, welche Bedeutung hat das Körperschema und wie arbeiten wir damit?  Wie beeinflusst das Körperschema unsere Wahrnehmungen und Handlungen?

In seinem Vortrag wird Dr. Thomas Hassa aktuell in der Neurowissenschaft diskutierte Konzepte zum Körperschema darstellen und die Frage stellen, inwieweit diese Überlegungen unsere Arbeit als Feldenkraislehrer beeinflussen können.

Nach dem Vortrag wird Zeit für Fragen und Diskussion sein.

  

Über Dr. Thomas Hassa

Ausbildung zum Feldenkraislehrer bei Mia Segal 1996–1999 in Nimwegen/Holland. Vorträge zu Neurowissenschaft und Feldenkrais in Ausbildungen u.a. bei Eilat Almagor/Israel. Eigene Feldenkrais-Praxis in Radolfzell am Bodensee. 

Facharzt für Neurologie seit 1998. Über 17 Jahre ärztliche Tätigkeit in der neurologischen Rehabilitation, davon über acht Jahre als Oberarzt. Zusätzlich über zehn Jahre begleitende Forschung in der Neurowissenschaft mit entsprechenden internationalen Publikationen und Kongressvorträgen zu den Themen Neglect, Spiegelneuronensystem, Konversionsparesen.

 

Über den Veranstalter

Dieser Vortrag wird vom Förderverein für Feldenkrais und somatisches Lernen e.V. 
veranstaltet und steht allen Interessierten offen.

Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden werden aber gerne angenommen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

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Vortrag 2015: Vorstellung ist Bewegung?

Einladung zum Vortrag

Vorstellung ist Bewegung?

DR. THOMAS HASSA
Feldenkraislehrer und Facharzt für Neurologie

 

14. Mai 2015, 17:30 h – Eintritt frei!

Theatersaal Hans-Sieber-Haus
Manzostraße 105, 80997 München

 

Vorstellung ist Bewegung? Wie organisiert das Gehirn Bewegungsvorstellung und andere Formen nichtausgedrückter Bewegung?

Neben reell ausgeführten Bewegungen verwenden wir im Alltag verschiedene Arten der Bewegungswahrnehmung und Bewegungssimulation. Wie führt unser Gehirn Bewegung aus und wie simuliert es Bewegung? 

Im Vortrag machen wir einen Blick unter die Motorhaube: Vorgestellt werden die zugrundeliegenden Unterschiede und Übereinstimmungen der cerebralen Verarbeitung von Bewegung.

  

Über Dr. Thomas Hassa

Ausbildung zum Feldenkraislehrer bei Mia Segal 1996–1999 in Nimwegen/Holland. Vorträge zu Neurowissenschaft und Feldenkrais in Ausbildungen u.a. bei Eilat Almagor/Israel. Eigene Feldenkrais-Praxis in Radolfzell am Bodensee. 

Facharzt für Neurologie seit 1998. Über 17 Jahre ärztliche Tätigkeit in der neurologischen Rehabilitation, davon über acht Jahre als Oberarzt. Zusätzlich über zehn Jahre begleitende Forschung in der Neurowissenschaft mit entsprechenden internationalen Publikationen und Kongressvorträgen zu den Themen Neglect, Spiegelneuronensystem, Konversionsparesen.

 

Über den Veranstalter

Dieser Vortrag wird vom Förderverein für Feldenkrais und somatisches Lernen e.V. 
veranstaltet und steht allen Interessierten offen.

Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden werden aber gerne angenommen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

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Fachsymposium 2013 – Feldenkrais und Forschung III

Fachsysmposium 2013 Feldenkrais und Forschung III

Feldenkrais aus der Perspektive der Natur- oder der Sozialwissenschaften?

Forschungswerkstatt

Moderation: Cornelia Berens, M. A.
ATM-Anleitungen: Roger Russell

Mit Feldenkrais eine andere Art des Denkens erleben (ATM)

Dipl.-Psych. Susanne Herzog,
Entwicklung von Selbststeuerungsprozessen am Beispiel der Feldenkrais-Methode

Mit Feldenkrais eine andere Art des Denkens erleben (ATM)

Roger Russell, PT, CFT, M. A.,
Feldenkrais zwischen Geistes- und Naturwissenschaften

Mit Feldenkrais eine andere Art des Denkens erleben (ATM)

Roger Russell, PT, CFT, M. A.,
Erleben und Verstehen: von der Praxis zum Wissen und mit neuen Fragen zurück

Dr. Wolfgang Busch und Roger Russell, PT, CFT, M. A.
Bericht von der letztjährigen „Embodying Neuroscience“-Konferenz der nordamerikanischen Feldenkrais-Gilde

Symposium: Feldenkrais & Forschung III

Prof. Dr. Thomas Fuchs, Heidelberg
Das Leibgedächtnis: eine philosophische und psychologische Perspektive

Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn, Mainz
Differenzielles Lehren und Lernen – vom Nutzen der Fehler

Dr. Erwin Lemche, Konstanz und London 
Die Veränderung des Körperbildes über die Lebensspanne

Diskussion – Zusammenfassung – Ausblick

Fachsymposium 2012 – Feldenkrais und Forschung II

Fachsysmposium 2012 Feldenkrais und Forschung II

Teil I Forschungswerkstatt

 

Dr. Jeannette Bischkopf, »Von der Idee zum Forschungsplan« Annäherungen an das Implizite – Strategien der Psychotherapieprozessforschung

Helga Bost, Ein neues Selbstbild entwickeln mit Hilfe der Feldenkrais-Methode

Franziska Fuchs, Zusammenwirken von modifizierter analytischer Psychotherapie und der Feldenkrais-Methode

Dr. Wolfgang Busch, Auswirkungen der Feldenkraismethode unter besonderer Berücksichtigung psychosomatischer Aspekte

Antje Schwalbe-Kleinhuis, M.A., Die Feldenkrais-Methode als Beitrag zur Selbstbildung

Martin Luger, Interaktive Gestaltimaginationen: eine kognitive Ethnographie körperlicher Koregulation

Corinna Eikmeier, Wirkung von improvisatorischen Handlungsweisen auf die Qualität der Spielbewegungen von Musizierenden. Parallelen zwischen der Feldenkrais-Methode und der Improvisation als Arbeitsmethode

Teil II Fachsymposium: Das Körperbild in Wissen und Praxis

Dr. Erwin Lemche
Das Komponenten-Modell des Körperbildes: fünfzehn Jahre später

Roger Russell, PT, CFT, M.A.
Erleben und Verstehen: Von der Praxis zum Wissen und mit neuen Fragen zurück

Dr. Erwin Lemche
Die Veränderung des Körperbildes über die Lebensspanne

Zusammenfassung und Moderation
Roger Russell, Cornelia Berens, M.A.

Fachsymposium 2011 – Feldenkrais und Forschung I

Fachsymposium 2011 Feldenkrais und Forschung I

Die Referenten und ihre Themen:

Carl Ginsburg, Ph.D.
The Intelligence of Moving Bodies

Julius Verrel
Stabilität und Flexibilität aus Sicht der Bewegungswissenschaft

Prof. Dr. Gerald Hüther
Was ist objektiv messbar und worauf kommt es an?

 

Dipl.-Psych. Christian Pfeiffer
Der Körper im Gehirn – das ganzkörperliche Selbst und intentionale Handlung aus neuro(psycho)logischer Perspektive

Dr. rer. pol. Barbara Pieper und Daniel Clénin
PRISMA: ein praktisch-theoretischer Forschungszugang

 

Kommentar und Ausblick
Sabina Graf-Pointner

Moderation
Roger Russell, PT, CFT, M.A., pädagogischer Leiter der Feldenkrais-Ausbildungen in Heidelberg
Cornelia Berens, M.A., Fachbuchlektorin und Feldenkraislehrerin